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Triumph Speed Twin – Sack voll

15.02.2019  |  Text: Christian Heim   |   Bilder: Werk
Triumph Speed Twin – Sack voll Triumph Speed Twin – Sack voll Triumph Speed Twin – Sack voll Triumph Speed Twin – Sack voll Triumph Speed Twin – Sack voll Triumph Speed Twin – Sack voll Triumph Speed Twin – Sack voll Triumph Speed Twin – Sack voll Triumph Speed Twin – Sack voll Triumph Speed Twin – Sack voll
Triumph Speed Twin – Sack voll
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Der Beginn der Motorradsaison ist spannend und überraschend zugleich. Neue Modelle drängen auf den Markt und buhlen um Kundschaft. Eins davon ist die Speed Twin, der jüngste Spross aus dem Hause Triumph. Was hat die Neue zu bieten?
Bald ist der Sack voll: Fast zeitgleich mit der 1200er-Scrambler (siehe Seite 20) erweitert der britische Hersteller seine Modern-­Classic-Familie um ein weiteres Modell – und wieder kehrt ein klangvoller Name zurück: Speed Twin. Die Ur-Version von 1938 war ihrer Zeit weit voraus und sorgte dafür, dass die Marke Triumph in den Köpfen endgültig mit Performance und Handling in Verbindung gebracht wurde.  Das soll auch der moderne Wieder­gänger der Legende leisten, schließlich will man eine Lücke im Markt schließen und eine Kundschaft bedienen, der Fahrbarkeit genauso wichtig ist wie Stil.



Triumph selbst zieht als Vergleich die Thruxton heran, was durchaus naheliegt, diente sie doch als Ausgangspunkt der Neuentwicklung. Allerdings ist die Speed Twin mehr als ein umgestrickter Cafe Racer, dem man einen anderen Lenker verpasst und den man ­seiner Höcker­sitzbank beraubt hat. Rund drei Jahre Entwicklungszeit sind ins neue Modell geflossen, das so ­eigenständig wie betörend ist. Am Rahmen tüftelten die Ingenieure eine minimal andere Geometrie aus, der Radstand wuchs um fünfzehn Millimeter, der Nachlauf stieg ­minimal. Dazu setzte es gleich mehr als achtzig neue Komponenten. Ganz oben auf der To-do-Liste aber standen Gewichtsreduktion und Massenzentrierung. Volle zehn Kilogramm haben die Triumph-Entwickler im Vergleich zur Thruxton eingespart, immerhin noch sieben Kilogramm sind es in Relation zu deren Edelvariante mit dem R im Modellnamen.

Klassische Rundinstrumente statt Mulitfunktionspanel, alles gut ablesbar. Zusätzliche Informationen lassen sich über die linke Armatur per Knopfdruck abrufen

Der Weg dorthin führte unter anderem über die Erleichterung der Kupplungsgruppe, neue Zylindercover aus Magnesium und leichtere Motordeckel. Die größte Gewichtsersparnis aber brachten die neuen Alugussräder. Satte 2,9 Kilogramm ist die Speed Twin laut Triumph inklusive Bremsanlage am Vorderrad leichter, hinten immerhin noch 1,7 Kilogramm. Dass so viel Ersparnis an rotierender Masse dem Handling mächtig Beine machen würde, war zu erwarten. Und so flogen wir in ­froher Erwartung gen Mallorca. Sonne und milde Temperaturen lassen den Winter in Deutschland fast vergessen und machen erst recht Lust auf den Ausritt. Sauber aufgereiht stehen die Twins am frühen Morgen da, allerdings hat sich überall Feuchtigkeit abgesetzt, die Instrumente sind beschlagen und die Sitzbank nass. Kühl ist es, aber im Laufe des Tages soll es wärmer werden. Bis dahin helfen die Heizgriffe, die bei der Speed Twin optional zu haben sind.

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Stand:24 June 2019 21:21:49/test/triumph+speed+twin+-+sack+voll_19207.html