Triumph Scrambler 1200 – Free Style

21.02.2019  |  Text: Guido Kupper  |   Bilder: Kingdom Creative
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Triumph Scrambler 1200 – Free Style
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Unser Erstkontakt in Portugal zeigt: Für den neuesten Ableger von Hinckleys Modern-Classic-Reihe, die Scrambler 1200, ist der Gattungsbegriff im Grunde zu eng gefasst. Mal eben über den Schotterweg zum Sportplatz driften? Geht mit der Neuen, die in gleich zwei Versionen zu haben ist, fast spielerisch leicht. Doch es geht auch noch viel mehr – oder auch viel weniger
Krumme Lenker, verbogene Hebel, Riefen im Lack und ’ne weitere Macke im Ego? Nein danke. Im Traum käm ich nicht drauf, mit einer – meiner – ­neuen Scrambler 1200 in die nächste ­Kiesgrube oder ein ­trockenes Flussbett abzubiegen, wenn ich dafür ­gerade 14.550 Euro auf den Tresen geblättert hätte. Aber Triumph will’s hier und jetzt so haben. Ein ­Frevel. Produktion in Thailand hin oder her: Was die Engländer da angeschleppt haben, ist in ­Sachen Materialwahl, ­Finish und Oberflächengüte klar vitrinenfähig.

Apropos trocken. Ich bin kein Geländespezialist. Ein bisschen tracken? Immer gern. Angesichts des Schlamassels aber, den eine durchregnete Nacht hier im Hinterland der Algarve vor den Rädern ­unserer Scrambler XE – E wie Extreme – hinterlassen hat, macht sich in mir eine gewisse Skepsis breit. ­Schließlich reden wir hier nicht von 140-Kilo-­Enduro-Spargeln, die du zur Not alleine aus dem Schlamm fischst. Nein, 226 Kilo wiegt die XE-Version, zwei mehr noch als die 1.000 Euro günstigere XC-Variante, was deren besserer Ausstattung geschuldet ist. In Seitenansicht hängt der 1,2-Liter-Twin samt charismatischem Doppelrohr einschüchternd hoch an der Hüfte. Damit willste eher nicht in den Schlamm kippen.

Die 250 Millimeter Federweg der XE-Version von Hinckleys Scrambler sind nicht das, was man auf Asphalt unbedingt bräuchte. Dank satter Abstimmbandbreite aber funktioniert das Chassis auch auf der Straße sehr gut

Dann aber kommt alles ganz anders – fast. Als Tourführer Gareth nach zwei Kilometern Asphalt in den Feldweg abbiegt, pfeffere ich hinterher und meine anfängliche Anspannung weicht Begeisterung – und Dankbarkeit: für die modernen Technologien, die es auch mir möglich machen, mit wild slidendem Hinterrad durch dieses Meer des Schlamms zu segeln. Ein noch junges Gefühl, bisher in etwa so häufig wie das der Sättigung nach der Vorspeise. Rund fünfzig Prozent Schlupf lässt der Offroad-Modus laut ­Entwickler ­Stuart Wood zu, beeinflusst von Drosselklappen­stellung und Schräglage, gemessen vom nur bei der XE verbauten Gyroskop von Conti. Erhebend.

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Stand:17 September 2019 21:05:24/test/triumph+scrambler+1200+-+free+style_19207.html Warning: fopen(cache/10dec570bc32e5778ca9401fdc34f72d.html): failed to open stream: No such file or directory in /var/www/vhosts/tools.huber-verlag.de/httpdocs/files/trunk/Bootstrap3/files/templates/index_template.inc on line 160 Warning: fputs() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /var/www/vhosts/tools.huber-verlag.de/httpdocs/files/trunk/Bootstrap3/files/templates/index_template.inc on line 161 Warning: fclose() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /var/www/vhosts/tools.huber-verlag.de/httpdocs/files/trunk/Bootstrap3/files/templates/index_template.inc on line 162 Warning: chmod(): No such file or directory in /var/www/vhosts/tools.huber-verlag.de/httpdocs/files/trunk/Bootstrap3/files/templates/index_template.inc on line 163