Gebaut, um zu gefallen – Yamaha

09.06.2017  |  Text: Jens Kratschmar  |   Bilder: Werk
Gebaut, um zu gefallen – Yamaha Gebaut, um zu gefallen – Yamaha Gebaut, um zu gefallen – Yamaha Gebaut, um zu gefallen – Yamaha Gebaut, um zu gefallen – Yamaha Gebaut, um zu gefallen – Yamaha Gebaut, um zu gefallen – Yamaha Gebaut, um zu gefallen – Yamaha Gebaut, um zu gefallen – Yamaha
Gebaut, um zu gefallen – Yamaha
Alle Bilder »
Yamaha wird nicht müde, uns mit neuen Modellen bei Laune zu halten: hier die SCR 950 und die limitierte XSR 900 Abarth. Die ersten Fahrten auf Sardinien hingegen brachten ein ungewohntes Ergebnis: Auch ­Yamaha greift mal daneben
Gebaut, um zu gefallen
Yamaha SCR 950, XSR 900 Abarth



Donner und Blitz durchschneiden die sardische Nacht. Die Bordkanone des Tornado-Jets feuert Urangeschosse auf den T72-Panzer und schneidet dessen zentimeterdicken Stahl wie Papier. Es herrscht Krieg auf Sardinien.

Krieg spielen, das war über Jahrzehnte Tagesordnung auf großen Teilen der Insel. Über die strahlenden Folgen dieser ­Kampfesübungen ward in den letzten Jahren genug berichtet, beim Anblick dieses Schildes aber sind sie schlagartig wieder präsent: Das Ortsschild Teuladas im Süden der Insel ist auffällig ergänzt durch den Hinweis, dass diese Stadt völlig frei von radioaktiver Strahlung sei. Beruhigend, und doch huscht die Frage durchs Hirn: Und wie war das dort, wo ich mit der neuen SCR 950 in den letzten beiden Stunden so rumgeballert bin? Skeptisch blicke ich an mir und der Maschine hinunter: alles voll mit rostbraunem Matsch, der auf einer Schlaglochallee reichlich auslag und Ross und Reiter gänzlich eingesaut hat. An dieser Stelle nochmals ausdrücklicher Dank an Kollege Henniges, der neben mir mit vollem Trara durch eine Pfütze der Bauart Karpfenteich fuhr: So muss sich ein Schnitzel beim Panieren fühlen. Egal, klagt nicht, kämpft; weiter mit der SCR 950.


  Teilen
Topseller im Shop
Stand:21 November 2018 16:46:28/test/gebaut+um+zu+gefallen+-+yamaha_175.html