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Erlebnis Schweden – Die Anderen aus Lönneberga

17.12.2018  |  Text: Guido Urfei  |   Bilder: Guido Urfei, Tim Ulama, Werk
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Erlebnis Schweden – Die Anderen aus Lönneberga
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Abenteuer im Kompaktformat sind für einen wie mich mit Fulltime-Job und den üblichen sechs Wochen Jahresurlaub lebenswichtig. Gen Norden: drei Motorräder, drei Typen, drei Tage und dreitausend Kilometer. Das ist die Idee. Hörte sich nach Schmerzen an, scheint aber machbar, immerhin muss man ja nicht die komplette Strecke im Sattel zurücklegen
Geht nicht, gibt’s nicht. Es muss nur mal einer machen. Die Betonung liegt auf einer. Denn nur ich und meine Harley XR bleiben letztlich übrig. Zu spontan für ­meine Kumpel. Adelstitel oder Narrenkappe? Egal, am Ende jedenfalls werden’s vier Tage inklusive Wochenende und tatsächlich dreitausend Kilometer, tausend davon auf Ostseefähren in Komfortkabinen, Mini-Kreuzfahrt also inklusive. Geographisch eine Rundreise, ist meine Tour in Sachen schwedischer Kultur eigentlich mehr eine Tiefenbohrung und ein Fest für alle Sinne, ein Road­movie inmitten schwedischer Ingenieurkunst, småländischer Leckereien, roter Holzhäuser und endloser Landstraßen bis zum Horizont.

Meine Reise beginnt im Rheinland – wie jedes Jahr seit über zwanzig Jahren, seit ich mit einer Schwedin verheiratet bin –, dieses Mal aber alleine, ohne Familie, ohne Dachbox, ohne Klimaanlage und ohne Tempomat. Die gut fünfhundert Kilometer bis Kiel sind reine Hypnose, leitplankenbefreit ­können sich die Gedanken breit machen. Vorfreude ist besser als Adrenalin und hält länger an als die ersten drei Tankfüllungen. Die Straße ist wie ein Tonband, das deine Erinnerungen abspielt. Das Kopfkino beginnt.

Wenn in Schweden über den Schären der Ostküste die Sonne aufgeht, kann es auch im Sommer schon mal schattige sieben Grad Celsius kalt sein

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Stand:21 March 2019 06:49:35/szene/erlebnis+schweden+-+die+anderen+aus+loenneberga_181204.html