Erlebnis Moto Tour – Irrsinn Korsika

06.08.2018  |  Text: Guido Kupper, Jens Kratschmar  |   Bilder: Carsten Heil, Malika Jendoubi
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Erlebnis Moto Tour – Irrsinn Korsika
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Rallye fahren? Au ja! Doch wie geht das eigentlich? Auf der Suche nach Antworten stachen wir mit Triumphs Prestige-Triples gen Korsika in See. Einige Tage und rund 1600 wilde Kilometer auf den Landstraßenkrampfadern der Schönen später kehrten wir zurück: erschöpft, erfüllt und um einiges reicher an Erfahrung. Teil 2 der Serie: Grandios scheitern mit ROADSTER
Kupper: Hohe Stimme, lange Haare und ­sekundäre weibliche Geschlechtsmerk­male – Überraschung: Fréderique ist gar kein Mann! Die erste Begegnung am Strand von Porticcio, wo die Moto Tour Corse ­ihren Anfang und ihr Ende nehmen soll, spricht Bände über die ­Kommunikation zwischen uns und dem französischen ­Rallye-Veranstalter Moto Tour. Rudimentäre Französisch- sowie gute Englischkennt­nisse diesseits des Rheins stoßen auf ­perfekte Kenntnisse der eigenen Mutter­sprache jenseits des großen Stroms. Infor­mationsfluss? Spärlich. Natürlich hab ich mit Fréderique im Vorfeld telefoniert. „Hmmh, hohe Stimme für einen Mann“ ...

Nach der Anlandung in Bastia parken wir den Transporter auf irgendeinem Parkplatz, ­laden die Mopeds aus und starten quer über die herrliche Insel in Richtung Südwesten nach ­Porticcio, wo die Moto Tour 2018 ihre Zelte aufgeschlagen hat

In den vielen Wochen vom Erstkontakt bis zum Event war das Ob unserer Teil­nahme nie die Frage. Viele schnelle Kilo­meter auf korsischen Landstraßen mit an die achtzig weiteren Verrückten? Bon! Das sollte neben einem ordentlichen Abenteuer auch eine ordentliche Geschichte abgeben. Selbst das Wie bereitete uns nicht allzu viel Kopfzerbrechen. In kurzen Phasen der ­Muße durchkämmten wir zwar Website und ­Reglement, bis sich die Fragezeichen im Kopf drängelten. Doch die Details würden sich schon klären. Und das Womit? War schnell entschieden. In unserem Hof knurrt diese Saison die zur höchsten Vollendung ­gereifte Triumph Speedy RS. Dazu passt nur eine Streety mit gleichem Kürzel. Beides in den Transporter werfen, Leder und Helme hinterher, fertig ist der Lack. Damit würden wir es ihm schon zeigen, dem Franzmann.

Müde stehe ich am Strand – doch mein Enthusiasmus schäumt. „Wie so oft“, würden die Kollegen sagen, die mir meine Begeisterungsfähigkeit bisweilen vorwerfen – und gerade etwas zerknittert wirken. Teile ihres Unmuts kann ich verstehen: erschöpfende und weitgehend schlaflose Anreise, sechs Tage Voll-Action, press retour und Druckschluss ist auch. Neben dem von Carlos und mir immer wieder gern und schief im Duett rezitierten Chanson „La Mer“ von Charles Trenet schlägt noch ein weiterer Punkt auf Jens’ Laune: das hochgerüstete Maschinenfeld der „Mitbewerber“.

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Stand:10 December 2018 00:54:56/szene/erlebnis+moto+tour+-+irrsinn+korsika_18725.html