Italian Stallions – Moto Guzzi Le Mans

11.08.2017  |  Text: Jochen Wagner  |   Bilder: Ben Grna
Italian Stallions – Moto Guzzi Le Mans Italian Stallions – Moto Guzzi Le Mans Italian Stallions – Moto Guzzi Le Mans Italian Stallions – Moto Guzzi Le Mans Italian Stallions – Moto Guzzi Le Mans Italian Stallions – Moto Guzzi Le Mans Italian Stallions – Moto Guzzi Le Mans Italian Stallions – Moto Guzzi Le Mans Italian Stallions – Moto Guzzi Le Mans
Italian Stallions – Moto Guzzi Le Mans
Alle Bilder »
Schon seit Anbeginn der Le-Mans-Ära vor mehr als 40 Jahren ist Jochen Wagner entflammt. Seine erste Liebe fährt er noch heute, doch mit vier weiteren Schönheiten im Tonti-Gestell ist seine Auswahl heute ungleich größer
Italian Stallions
Moto Guzzi Le Mans



Lange schon hängt der Tonti-Rahmen an der Decke im Keller. Erst als die „Kurzen“ fragen „Papa, was ist denn das?“, durchströmt mich unwillkürlich die ­Erinnerung. Sakra, was war die Le Mans für eine ­Epiphanie, über 40 Jahre ist das her. Wer Mitte fünfzig ist, entsinnt sich: Noch anfangs der 1970er war die V7 Sport mit 742 Kubik die sportlichste Guzzi, doch schon 1971 probierten es die Guzzista in Mandello del Lario mit 838 Kubik. Auf diversen Rennpisten erprobt, stahl die erste Le Mans auf dem Mailänder Salon 1975 allen PS-stärkeren Japsen die Schau. Ein atemberaubend zierliches Moped, formvollendet, mit betörendem Sound aus ungetüvten Lafranconis, da glühten die Synapsen. Manch Angefres­sener konnte die ersten Zeugnisse der Motorradpresse auswendig aufsagen: schutzgasgeschweißter Chrom­molybdänrahmen, stabil, handlich wie ein Tröpfchen Wasser, funktional ohne Firlefanz, mit ordentlich Dampf von ­unten, selbst mit getüvtem Rohr echte 200 Sachen schnell, eine Fahrmaschine: pur, rot, laut, schnell.


  Teilen
Topseller im Shop
Stand:21 August 2018 08:05:40/custom/italian+stallions+-+moto+guzzi+le+mans_178.html