Attacke in Orange – KTM Duke 125, 390

19.06.2017  |  Text: Thilo Kozik  |   Bilder: Marco Campelli, Sebas Romero
Attacke in Orange – KTM Duke 125, 390 Attacke in Orange – KTM Duke 125, 390 Attacke in Orange – KTM Duke 125, 390 Attacke in Orange – KTM Duke 125, 390 Attacke in Orange – KTM Duke 125, 390 Attacke in Orange – KTM Duke 125, 390 Attacke in Orange – KTM Duke 125, 390 Attacke in Orange – KTM Duke 125, 390 Attacke in Orange – KTM Duke 125, 390
Attacke in Orange – KTM Duke 125, 390
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Nicht nur in Italien, auch in Österreich wird die Familienehre hochgehalten. Deshalb sind die Baby-Biester KTM Duke 125 und 390 der großen 1290er Super Duke R nicht nur wie aus dem Gesicht geschnitten, sie verkörpern auch das ungezügelte Temperament des Masterbeasts
Attacke in Orange
KTM Duke 125, 390



Natürlich weiß ich, dass 125er-Motorräder wie die Duke maximal 15 PS leisten dürfen und die damit verbundene limitierte Fahrdynamik ist mir wohl bewusst. Aber so, wie der kleine Herzog hier dasteht, hab ich trotzdem ­einen Riesenbock drauf, dem Ding im Rahmen des Möglichen die Sporen zu geben. Denn die Duke sieht nach allem aus, nur nicht nach langweiligem Leichtkraftrad für vernunftbetonte Alltagspendler – wer damit unterwegs ist, signalisiert dem un­beteiligten Publikum: Hey Leute, hier kommt eine coole Socke, die weiß, was Angasen heißt.

Allein die aggressive Formensprache in der Signalfarbe Orange, sorgsam abgemischt mit Weiß- und Schwarztönen, ist nur was für extrovertierte Zeitgenossen. Das hat sie ihrem Vorbild, der Super Duke R,­ nachgemacht. Von der hat sie auch das verstörende­ Gesicht geerbt, das aus ­einem vertikal geteilten LED-Scheinwerfer besteht, gerahmt von der Lichtleiste des LED-Positionslichts. Auch der geschraubte weiße Heckrahmen und die Einzelsitze für Fahrer und Beifahrer sind Anleihen beim „Beast 2.0“, so der unbescheidene ­Nickname von KTM für die große 1290er. Okay, ich hab ja ein dunkel getöntes Visier, da erkennen mich wenigstens meine Kinder nicht ...


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