Mein Bestes Stück – Nie ohne Messer

26.02.2018  |  Text: Hans-Detlev Bauer  |   Bilder: Tobias Kircher
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Mein Bestes Stück – Nie ohne Messer
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Unübersehbar ein Werbegeschenk. Als ich mein bestes Stück vor 25 Jahren von meinem Freund geschenkt bekam, dachte ich: Was soll ich mit so einem kleinen Ding (zusammengeklappt neun Zentimeter) anfangen? Doch nach ganz kurzer Zeit schon habe ich das kleine Messer schätzen gelernt, seitdem hat es mich ­nahezu überall hin begleitet.
Mein bestes Stück
Es gibt Dinge, von denen trennt man sich nicht – und wenn es doch notwendig ist, nur unter Schmerzen. Zum Beispiel die Lederjacke, die die Patina deines ganzen Lebens trägt. Das Ladegerät, das deinen Batterie­verschleiß um 50 Prozent gedrückt hat. Der Schrauben­schlüssel, mit dem du schon an deinem ersten Moped geschraubt hast. Derartige Stücke wollen wir in dieser ­Rubrik auf den Sockel heben. Sie haben es verdient. Ihr habt auch ein bestes Stück? Zeigt es uns! Am besten per Mail unter ­redaktion@roadster-magazin.de
 

Hans-Detlev Bauer (63), war 38 Jahre alt, als ihm ein Freund dieses Werbegeschenk von Continental weitervermachte. Seitdem begleitet es ihn durch dick und dünn 

 



In meiner Freizeit steckte es in der Hosen- oder Jacken­tasche. Ins Büro hat es mich meistens in der Aktentasche ­begleitet. Im Rucksack hatte ich es auf unseren Wanderungen ­dabei. Es war mit mir unterwegs auf unzähligen Motorradtouren, Baustellen und Campingplätzen, war mit mir in Europa, Asien und Afrika unterwegs. Kabel habe ich damit abisoliert, alle möglichen Strippen zer- und zugeschnitten, im Büro Briefe geöffnet, Zettel gefalzt, unzählige Bierflaschen geöffnet, etliche Weinflaschen entkorkt, im Campingurlaub Gemüse und Obst geschnitten ...



Einmal aber, da musten wir uns fast trennen. Auf einer Reise mit der Aida im Ärmelkanal musste ich es bei Betreten des Schiffes abgeben. Man kennt das ja von Flugreisen. Würde ich das ­Messer zurückbekommen, ohne das ich mich inzwischen nicht mehr komplett fühlte? Als wir dann am Ende der Reise in Hamburg das Schiff verließen, drückte es mir ein Stewart tatsächlich wieder in die Hand. Ich hoffe, das kleine Messer wird mich noch viele Jahre begleiten. Ich kann solch einen kleinen Helfer nur wärmstens empfehlen, auch wenn ihm die Zange moderner Multitools fehlt. Aber was ist schon perfekt? 
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