Neuer Sporthelm von Arai

12.08.2015  |  Text: Christian Heim  |   Bilder: Arai
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Neuer Sporthelm von Arai
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Es gibt tausend Möglichkeiten, einen neuen Helm zu präsentieren. Doch Arai hat sich entschlossen, sein neues ­Topmodell auf der Isle of Man im Rahmen der Tourist Trophy vorzustellen. Wir konnten den Nachfolger des beliebten RX-7GP direkt auf dem Mountain Course ausprobieren
Die blutgetränkte Insel in der Irischen See ist ein Mekka für Road-Racing-Fans, heiliger Boden und gleichermaßen berühmt wie berüchtigt. Ein würdiger Boden für eine Helmpräsentation. Mit dem RX-7V löst Arai sein bisheriges Top­modell RX-7GP ab. Auch wenn die äußeren Unterschiede zum Vorgänger nur marginal sind, spricht Arai doch von einer kompletten Neukon­struktion. Der japanische Hersteller ist bekannt für seine Philosophie der runden Helmschalen. Für den RX-7V hat man die Schale noch runder gestaltet, um bei einem Sturz möglichst ­wenig Angriffs­fläche zu ­bieten. Der Helm soll sich nirgends verkanten, nirgends hängenbleiben. Aus diesem Grund sind die Luftführungen auch nur aufgeklebt. Sie sollen bei Gewaltein­wirkung einfach abbrechen.

Beim genaueren Hin­sehen fällt außerdem auf, dass Arai die Visierlinie abgesenkt hat. Somit wird an der statistisch am stärksten belasteten Stelle mehr Fläche geschaffen, um die Aufprallenergie aufzunehmen. Erfreulich: Für Langnasen gibt es mehr Platz. Das Kinnteil wurde um drei Millimeter nach vorn gezogen. Während der Testfahrt überzeugte der Arai durch gute Passform, drückte aber nach einer guten Stunde in die Stirn. Abhilfe schuf eine dünnere Polsterung, die problemlos gewechselt werden kann. Die Belüftung ist ausgezeichnet, und selbst die Geräuschentwicklung hält sich im angenehmen Rahmen. Das Visier hat einen verbesserten Verschluss bekommen, der noch leichter mit einem Finger geöffnet werden kann. Mit knapp 1 600 Gramm ist der Helm kein Leichtgewicht, aber durch den heruntergezogenen Helmsaum gut ausbalanciert. War der RX-7GP schon top, der Neue kann alles einen Ticken besser.

Die Helmschalen werden nach wie vor von Hand gefertigt, Änderungen nur behutsam vorgenommen. Das hat seinen Preis. Der Einstieg ­beginnt ab 799 Euro„Flat out“ auf dem Mountain Course der Isle of Man. Mit vergleichsweise bescheidener Geschwindigkeit durch die Berge – der Helm sitzt












Die Helmschalen werden nach wie vor von Hand gefertigt, Änderungen nur behutsam vorgenommen. Das hat seinen Preis. Der Einstieg ­beginnt ab 799 Euro (links). „Flat out“ auf dem Mountain Course der Isle of Man. Mit vergleichsweise bescheidener Geschwindigkeit durch die Berge – der Helm sitzt

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