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29.08.2017  |  Text: Guido Kupper, Jens Müller  |   Bilder: Volker Rost
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Motorradhandschuhe im Test


Ein Händchen für den Puls unserer Maschinen, direkten Kontakt zu den Schalthebeln der Macht: Das ist es, was Handschuhe bieten müssen. Kurze, lässige City-Handschuhe können das am besten. Zwölf leichte Paare im Test


Ich kannte einen alten Mechaniker, der tastete sich bei der Begrüßung immer ganz zielsicher zu deinen Handschwielen durch. „Brav“, lobte er dann lächelnd, wenn sich vom vielen Motorradfahren eine ordentliche Hornhaut gebildet hatte. Das bisschen Leder zwischen Hand und Lenker unserer stylishen ­Gentleman- Rider-Handschuhe hier im Test öffnet der Schwielenbildung Tür und Tor und ist für den harten Infight mit dem Asphalt der Hausstrecke in ­Sachen Sicherheitsausstattung nicht der Weisheit letzter Schluss. Aber machen wir uns nichts vor: Der beste Schutz wäre ohne­hin eine Eisenkugel um jede Faust, und fahrt damit mal Motorrad! Trotzdem ist so mancher Hochsicherheitstrakt-Handschuh verblüffend nah dran am Fahrgefühl dieses Gedankenspiels. Schutzwirkung fordert nun mal Materialeinsatz. Dumm nur, dass dieses Material zwischen uns und unserem Motorrad steht. 

Es ist also ein Kompromiss, den die ­Hersteller mit uns zusammen bei lässigem Handleder eingehen. Der Handling- und Komfortvorteil von Garage­n­tor zu Haustür und retour auf dem Weg durch die sommerliche Stadt aber hat definitiv das Zeug dazu, uns das vergessen zu lassen. Wie erhebend, nach vollkasko­orientierter Einschnürung schließlich in ein Stück ­federleichtes Leder im Stile unserer City-Handschuhe zu schlüpfen und damit die Gefühlshoheit zurück an den Lenker zu ­holen. Passive Sicherheit im ­Sinne von Wohlgefühl ist schließlich auch Bestand­teil der Sicherheit. Es sind schon Motorrad­fahrer im Graben gelandet, weil sie im ­heißen Sommer unter ihrem Integralhelm zu wenig Sauerstoff abbekamen.
Doch auch bei unserem leichten Leder hier gibt es selbstverständlich Abstu­fungen. Während BMW mit seinem Urban die totale Leichtigkeit des Seins zelebriert, kombinieren die deutschen Handschuhspezialisten von Held mit ihrer ellenlangen Erfahrung Schutz und Schunkeln überaus gekonnt. Das darf dann ruhig auch ein ­wenig mehr kosten. Doch genug gequasselt. Auf zur Probefahrt!


Biltwell Work Gloves

Preis: 44 Euro 
Bezugsadresse: custom-chrome-europe.com


Biltwells Work Glove ist ein angenehmer Kumpel für Leute, die es schlicht und klassisch mögen  

Außenmaterial: Rindleder
Innenfutter: Polyester an der Außenhand, Innenhand ungefüttert
Look: Schwarz
Größen: XS – 2XL
Ausstattung: Klettriegel und Gummizug am Handgelenk, Akkordeonstretch an Zeige- und Mittelfinger, Steppnähte am Handrücken
Sicherheit: leicht abgepolsterte Velourlederdopplung an Handkante und Innenhand
Praxis: Eng geschnittener Handschuh, auch am Einstieg, den man mit gefalteter Hand erst mal überwinden muss. Dann aber überzeugt der Biltwell spontan mit guter Passform und sehr gutem Griffgefühl, allein die Nähte an den Fingerspitzen tragen zu dick auf und stören, der kleine Finger ist etwas lang geschnitten. Stulpe zu kurz und zu eng, um über der Jacke getragen zu werden. Trotz unmittelbarem Lenker- und Hebelbezug transportiert die Dicke des Leders ein beruhigendes Gefühl der Sicherheit. Guter Kompromiss in Sachen Temperatur, hält am kalten Morgen warm und sorgt auch ohne Perforationen am heißen Mittag nicht für Schweiß-Sturzbäche.
FAZIT: Biltwells Work Gloves taugen prima für die „Arbeit“ an Handhebeln und Lenker. Das angenehme Tragegefühl trüben nur die Nähte an den Fingerspitzen, was sie zum ROADSTER-Tipp-Verhinderer macht.
 

BMW Urban

Preis: 75 Euro
Bezugsadresse: shop.bmw-motorrad.de


Dünne Ziege trägt sich sehr wohltuend, mit Schwung am Asphalt kratzen möchte man damit aber lieber nicht 

Außenmaterial: Ziegenleder
Innenfutter: ohne
Look: Braun (Schwarz)
Größen: S – 2XL
Ausstattung: Druckknopfriegel zweistufig. Einreihige Perforation zwischen den Fingern und am Ballen.
Sicherheit: Nähte teilweise nach außen gelegt, Lederdopplung an der Innenhand, keinerlei Polsterung
Praxis: Die wahren Gentleman-Pfötchen. Minimal gefüttert, sind sie definitiv Handschuhe für warme Tage, auch wenn die Minimalperforation kaum einen Effekt zeigt. Annähernd stulpenfrei, Druckknöpfe über Jackenbund fummelig zu schließen. Leger aber noch gut anliegend geschnitten, hochgradig gefühlsecht wie ein „Hauch von Nichts“, was sich aber negativ aufs Sicherheitsgefühl auswirkt.
FAZIT: So gerne man ihn trägt, ein richtig gute Sicherheitsgefühl stellt sich mit dem BMW-Leder nicht ein. Dafür wirkt es einfach zu dünn.
 

Blauer Octopus

Preis: 89 Euro (schwarz 79 Euro)
Bezugsadresse: restless.de



Außenmaterial: Rindnappaleder
Innenfutter: Polyester
Look: Braun (Schwarz)
Größen: S – 2XL
Ausstattung: Belüftungsperforation an der kompletten Oberseite, Gummizug und Klettverschluss am Handgelenk innen
Sicherheit: Protektoren an den Knöcheln und Fingergelenken, Schaumpolster an der Handkante, Lederdopplung zwischen Zeigefinger und Daumen, im Schwielenbereich sowie an der Handkante
Praxis: Beim Reinschlüpfen bleibt man leicht mit den Fingernägeln an den Gelenkprotektoren hängen. Im Vergleich noch recht großzügige Stulpe mit Klettriegel direkt am Stulpenrand, gut über Jacke zu schließen. Eng anliegender Schnitt an den Fingern, Handfläche luftiger geschnitten. Schön direktes Griffgefühl, gutes Sicherheitsgefühl vor allem durch Knöchelschale. Angenehmes Innenfutter, gelungener Kompromiss zwischen Durchlüftung und Wärmewirkung. Negativ: Nach kurzem Tragen öffnen sich bereits zwei Nähte an der Lederdopplung der linken Hand.
FAZIT: Griffgefühl, Schutzwirkung, Komfort: Der Blauer hat uns genau so lange überzeugt, bis sich die Nähte an den Lederdopplungen der linken Hand verabschiedeten.


Bores Classico

Preis: 40 Euro
Bezugsadresse: szeneshop.de



Außenmaterial: Rindleder
Innenfutter: Polyester
Look: Schwarz
Größen: 6-13
Ausstattung: Lederriemen mit dreifach verstellbaren Druckknöpfen und Gummizug am Handgelenk, Kunststoffkarabiner zur Verbindung 
Sicherheit: minimale Materialdoppelung an Innenspann, sonst keine besonderen Sicherheitsfeatures
Praxis: Leichter Einstieg in die vergleichsweise großzügige Stulpe, die sich gute über den Ärmel der Jacke ziehen lässt. Druckknöpfe zur Weitenverstellung am Handgelenk sind extrem schwergängig, die Stufung liegt zu weit auseinander. Angenehmer Schnitt mit etwas gefühltem Materialüberschuss an der Innenhand. Gutes Gefühl für die Bedienelemente des Motorrads. Ohne Perforation ist der angenehm gefütterte Handschuh für wirklich heiße Sommertage eher zu warm.
FAZIT: Ein angenehm weich zu tragender Handschuh ohne besondere Sicherheitsfeatures; geeignet für die wärmere Übergangszeit, für den Hochsommer zu warm.
 

Furygan GR Full Vented

Preis: 40 Euro
Bezugsadresse: jopa.nl



Außenmaterial: Ziegenleder, Polyamid, Elathan
Innenfutter: Baumwolle
Look: Schwarz
Größen: S – 3XL
Ausstattung: elastisches Material zwischen den Fingern, rundum perforiert, Gummizug am Hand-gelenk
Sicherheit: kleinflächige Materialdoppelungen an der Innenhand
Praxis: Gummizugeinstieg ist etwas eng, die Stulpe fällt sehr knapp aus. Schon das erste Gleiten ins Futter zeigt: Die Baumwolle ist kratzig, die Naht innen am Zeigefinger und vor allem die Daumennaht am Ballen drücken unangenehm. Das stört das an und für sich tolle Griffgefühl. Bis auf den etwas labberig geschnittenen Daumen guter Schnitt, dank der elastischen Zonen zwischen den Fingern sitzt der Full Vented sehr gut. Mit seiner Komplettperforation macht er seinem Namen alle Ehre. Sollten die Hände trotz der top Durchlüftung mal schweißig werden, kleben sie dank des Baumwollfutters nicht fest.
FAZIT: Sehr luftiger, weitgehend gut sitzender Sommerhandschuh mit viel Gefühl fürs Wesentliche: das Motorrad. Wegen der stark störenden Innennaht am Daumen können wir ihn trotzdem nicht empfehlen. 


Grand Canyon Urban

Preis: 39 Euro
Bezugsadresse: grandcanyonbike.de



Außenmaterial: Ziegenleder
Innenfutter: Polyester
Look: Braun (Schwarz)
Größen: XS–3XL
Ausstattung: Gummizug am Handgelenk, Klettriegel außen, Steppnähte am Handrücken, Nähte teilweise nach außen verlegt
Sicherheit: Materialdopplung an der Innenhand und zwischen Zeigefinger und Daumen
Praxis: Leichter Einstieg ins gut gleitende Polyesterfutter, die Stulpe passt viel besser unter die Jacke als drüber. Die Hipora-Membrane samt Futter macht das Griffgefühl der Urban etwas klobig, aber auch angenehm weich und heimelig. Trotzdem führt diese Materialfülle nicht zu einer nennenswerten Einschränkung des Kontaktflächen-Feelings. In unserem Nasstest blieb der Urban, der als einziger Proband mit Klimamembran antrat, wasserdicht. 
FAZIT: Stylishe Handmode für die Übergangszeit, die ihre Weicheifunktionen optisch geschickt kaschieren kann und dennoch viel Gefühl fürs Motorrad bietet. Hat unseren Tipp verdient, allerdings nicht für richtig heiße Sommertage.


Held Rodney

Preis: 80 Euro 
Bezugsadresse: held.de



Außenmaterial: Ziegen- und Känguruleder
Innenfutter: Coolmax an der Oberhand
Look: Gelb/Schwarz (Schwarz)
Größen: 6-11
Ausstattung: Klettverschluss und Gummizug an der Stulpe, Stretchmaterial auf der Oberhand. Großzügig perforiert, Druckknopflaschen zum Verbinden, Nähte teilweise nach außen gelegt. Gummiwischer am Zeigefinger der linken Hand
Sicherheit: Knöchel dick mit Temperfoam gepolstert, Handballen mit Superfabric. Material-dopplung an der Innenhand plus Superfabric-Polster am Ballen. Hoch abriebfestes Känguru-leder an der Innenhand
Praxis: Guter Einstieg in einen toll geschnittenen Handschuh, nur der kleine Finger ist etwas lang. Ideale Stulpenweite, die das Drüber wie Drunterziehen alternativ möglich macht. Coolmax-Futter an der Oberhand etwas kratzig zerklüftet. Top Zugriff auf die Bedienelemente mit einem feinen Hebelgefühl. Top-Sicherheitsgefühl.
FAZIT: Der Sicherheits-Gott unter unseren Kandidaten, dem man anmerkt, dass Held schon sehr lange Handschuhe baut.  Auch beim Griffgefühl weit vorn, die etwas kratzige innere Oberhand kann unseren Tipp für diesen tollen Handschuh nicht verhindern, er ist sein Geld absolut wert.


Hein Gericke Temper

Preis: 40 Euro
Bezugsadresse: hein-gericke.de



Außenmaterial: Soft-Rindleder
Innenfutter: Polyester
Look: Braun (Schwarz)
Größen: M-2XL
Ausstattung: Klettriegel und Gummizug am Handgelenk
Sicherheit: keine besonderen Sicherheitsfeatures
Praxis: Etwas unbeholfen geschnittener Handschuh mit zu großzügig klobigem Daumenschnitt, eckigen Fingerspitzen und an dieser Stelle innen auch recht klobigen Nähten. Das stört beim Bedienen der Handhebel etwas, ansonsten bietet der Temper ein feines Griffgefühl. Angenehmer Einstieg ins weiche Futter und insgesamt sehr angenehmes Tragegefühl. Die Stulpe lässt ausreichend Spielraum, um sie über den Ärmel zu ziehen. Trotz nicht vorhandenener besonderer Sicherheitsausstattung fühlt man sich mit dem Temper nicht underdressed, das Leder wirkt beruhigend dick. In Sachen Handklima mittig zwischen Sommer und Übergang positioniert.
FAZIT: Sehr angenehm zu tragender Handschuh mit weichem Leder aber auch leichten Schnittmängeln und ohne extra Sicherheitsfeatures. 
 

Highway 1 Biker

Preis: 80 Euro
Bezugsadresse: louis.de



Außenmaterial: Hirschleder
Innenfutter: Polyester
Look: Gelb (Schwarz)
Größen: S – 3XL
Ausstattung: Klettriegel und Gummizug am Handgelenk, partiell perforiert
Sicherheit: Schaumpolster an Knöcheln und Handballen, an letzterem ist das Leder gedoppelt
Praxis: Sehr eng geschnittener Einstieg mit starkem Zug des Gummibands am Handgelenk. Erstmal drin, verbreitet der Biker auch kein Wohlgefühl. Dafür ist sein Innenleben zu kratzig zerklüftet und die Nähte an den Fingern drücken unangenehm. Das ist vor allem deswegen schade, weil der klein ausfallende Handschuh ansonsten gefühlsecht eng geschnitten ist und sich abseits drückender Nähte anfühlt wie die sprichwörtliche zweite Haut. Seine Minimal stulpe passt nur unter die Jacke, das Innenklima für den prallen Sommer.
FAZIT: Ein an und für sich ansprechender, preislich im Vergleich zur Konkurrenz aber abgehobener Handschuh, der sich durch nervig drückende Nähte aber selbst aus dem Wettbewerb kegelt. 


Icon Rimfire

Preis: 95 Euro
Bezugsadresse: partseurope.eu



Außenmaterial: Rindleder
Innenfutter: Polyester an der Außenhand, Innenhand ungefüttert
Look: Natur (Schwarz, Grau)
Größen: S – 2XL
Ausstattung: Nähte teilweise nach außen gelegt, Klettriegel an Stulpe, Gummizug an Handgelenk, Fingeroberseiten und Handrücken perforiert, Stretch am Fingeransatz innen 
Sicherheit: Materialdopplungen an Innenhand und Daumen, D3O-Protektor plus Polsterung an Knöcheln und Fingeroberseiten, Metallnieten am Handballen
Praxis: Der Rimfire sieht martialisch aus, trägt sich aber sehr geschmeidig. Passform und Schnitt sind gut, die nach außen verlegten Nähte der Finger fördern den Tragekomfort. Zwar machen sie die Fingerspitzen im Look klobig, von innen fühlt sich das aber sehr rund an. Trotzdem ist der Rimfire schwerer als die meisten anderen Handschuhe, da einiges an Material verbaut ist, was der Schutzwirkung dient. Fingerkrümmen erregt etwas Widerstand von der Oberhand, trotzdem sehr ordentliches Gefühl für die Kontaktpunkte zum Krad. Einstieg recht eng, nur bei weit geöffneter Stulpe über dem Ärmel zu tragen. Angenehm durchlüftet, ohne zugig zu sein.
FAZIT: Als gelungener Kompromiss zwischen Style, Tragekomfort und Schutzwirkung hat der martialisch aber auch verspielt designte Rimfire den Tipp von uns verdient – trotz des höchsten Preises im Vergleich.


Segura Chelsea

Preis: 60 Euro
Bezugsadresse: segura-moto.eu



Außenmaterial: Ziegenleder
Innenfutter: Polyester
Look: Beige (Schwarz)
Größen: 8 – 13
Ausstattung: Riegel mit Druckknopf und Gummizug an Handgelenk, Steppnähte auf den Fingerrücken
Sicherheit: Materialdopplung am Handballen
Praxis: Ein sehr zartes Pflänzchen, dieser gefühlvolle Chelsea aus fluffig feinem Ziegenleder, was das Sicherheitsgefühl etwas trübt. Trotz knapper Stulpe, die nur unter der Jacke getragen werden kann, bietet er einen problemlosen Einstieg. An den Fingern etwas eng geschnitten. Das Polyester-Innenfutter bietet angenehmen Tragekomfort, ist aber auch warm. Das ist für die Übergangszeit angenehm, die Hand wird aber auch schnell schweißig. Bei Feuchtigkeit – ob durch Schweiß oder Wärme – verknubbelt sich das Innenfutter, das Einfädeln der Hand wird schwierig und zeitaufwändig.
FAZIT: Schick und angenehm leicht und sanft zu tragen, passt der Chelsea mit seinem Futter eher in die Übergangszeit als in den Hochsommer. Sein knotiges Futter bei Feuchtigkeit ist es, was uns den Spaß an ihm verleidet.


Spirit Motors Vintage 2

Preis: 40 Euro
Bezugsadresse: polo-motorrad.de
Außenmaterial: Ziegenleder
Innenfutter: Polyester
Look: Antikschwarz
Größen: S – 3XL
Ausstattung: Riegel mit zwei Druckknöpfen und Gummizug am Handgelenk, perforiert zwischen den Fingern, Karabinerhaken zur Verbindung, Nähte teilweise nach außen gelegt Sicherheit: Materialdopplung aus Velourleder an der Innenhand, leichte Polsterung am Handballen
Praxis: Ein Freund bei allen Temperaturen, dieser Vintage 2. Obwohl ordentlich gefüttert, fühlten sich unsere Finger sowohl bei starker Sonneneinstrahlung als auch an kühlen Tagen immer wohltemperiert. Futter klebt nicht an der Haut.Nach engem Einstieg sehr gute Passform, nur an der Fingerinnenseite trägt das Futter etwas dick auf, was die Taktilität stört. Die großzügige Stulpe beherbergt gerne Jackenärmel, muss aber zum Drunterziehen zusammengefaltet werden. 
FAZIT: Schicke Vintage-Optik paart sich bei den Spirit Motors- Handschuhen mit Funktionalität, den ROADSTER-Tipp verpassen sie nur wegen ihres eingeschränkten Fingergefühls für die Handhebel.

Text: Guido Kupper, Jens Müller
Bilder: Volker Rost

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Ausgabe 1/18 erscheint am 08. Dezember

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Stand:20 October 2017 21:43:17/blog/motorradhandschuhe+im+test_178.html